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Rückblick: WERKSTOFFWOCHE 2019 in Dresden

16. bis zum 18. September 2019

Journalistenreise in Dresden

„Zukunftswerkstoffe für die Industrie“

Vom 18. bis zum 20. September 2019 öffnete die WERKSTOFFWOCHE in Dresden wieder seine Tore für Werkstoffexperten, Industrieanwender und Besucher. Aus diesem Anlass organisiert die Landeshauptstadt Dresden entlang der Schwerpunktthemen der WERKSTOFFWOCHE vom 16. September bis zum 18. September eine Journalistenreise „Zukunftswerkstoffe für die Industrie“. Dabei hatten Fachjournalisten die exklusive Chance, neuartige Technologien zu entdecken, die bisher nur einer eingeschränkten Öffentlichkeit zugänglich waren, und Unternehmen zu besuchen, die ihre Türen den Medien bisher kaum geöffnet haben. 

Bei einem Early Morning Science Breakfast präsentierte das Fraunhofer-Forschungszentrums aktuelle Highlights aus der anwendungsorientierten Forschung der Dresdner Fraunhofer-Institute. Forscherinnen berichteten von endlos lange OLED-Leuchtstreifen mit segmentierter Ansteuerungsmöglichkeit, der Herstellung einer komplexen Turbine aus nur 68 Teilen statt aus fast 3.000 Einzelteilen bei einer klassischen Gasturbine, einem neuartigen Suspensionsspritzverfahren, das preiswerte hochwertige Hightech-Dämmungen für Turbinenkomponenten ermögllicht, sowie über neue Ansätze der Kostensenkung durch automatisierte Wartungskonzepte bei der Windenergie. 

Die Journalistenreise führte die Fachjournalisten anschließend zu den Unternehmen Wandelbots, zum Institut für Holztechnologie Dresden gGmbH und zu Skeleton Technologies. An der Schnittstelle von Mikroelektronik, Sensorik und Materialien entwickelte Wandelbots eine Sensorjacke, mit deren Hilfe Industrieroboter intuitiver, schneller und effizienter als bisher programmiert werden können. Das estnische Startup Skeleton produziert in Dresden Ultrakondensatoren für den Schwerlastbereich auf der Basis von nanoporösem Kohlenstoff mit hoher Energiedichte und Lebensdauer, auch „Curved Graphene“ genannt. 

Am 18. September 2019, dem Eröffnungstag der WERKSTOFFWOCHE, diskutierten beim gemeinsamen Pressegespräch „Zukunftswerkstoffe für Deutschlands Industrien“ der Landeshauptstadt Dresden und der Deutschen Gesellschaft für Materialkunde (DGM) Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft die Potenziale von neuen Werkstoffen für Industrieanwendungen. Gesprächspartner waren Dirk Hilbert, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Dresden, Dr.-Ing. O. R. Fischer, Geschäftsführender Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Materialkunde e. V., der Geschäftsführender Vorstand des Deutschen Stahlinstituts VDEh e. V., Dr. Oliver Schauerte, der Leiter Forschungsfeld Werkstoffe und Fertigungsverfahren Volkswagen AG und Präsident der Deutschen Gesellschaft für Materialkunde e. V. sowie Prof. Dr. Brigitte Voit, Vorstandsvorsitzende Materialforschungsverbund Dresden e. V. und Direktorin Leibniz-Institut für Polymerforschung e. V. Dresden. 

(WeichertMehner)