© André Wirsig

Bühne frei für junge Wissenschaftstalente beim FameLab Dresden 2026!

Der FameLab-Vorentscheid brachte am 6. Mai 2026 im Max-Planck-Institut für molekulare Zellbiologie und Genetik erneut Forschung ins Rampenlicht. Mehr als 120 Gäste verfolgten ab 18 Uhr ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm, bei dem Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler ihre Forschungsthemen in nur drei Minuten verständlich, kreativ und unterhaltsam präsentierten.

Dresden war auch 2026 wieder stolz, einen Regionalentscheid auszurichten – gemeinsam mit Bremerhaven, Bielefeld, Karlsruhe und Regensburg.

Ziel des internationalen Wettbewerbsformats ist es, komplexe wissenschaftliche Inhalte anschaulich und unterhaltsam zu vermitteln. PowerPoint-Präsentationen sind dabei tabu – stattdessen zählen Fachwissen, Kreativität und die Fähigkeit, das Publikum mitzureißen.

Diese neun Teilnehmenden begeisterten mit kreativen Ideen zu folgenden Themen:
  • Tanzila Nurjahan (TUD/ HZDR): Breaching the barrier of nuclear waste management

  • Priyal Dadhich (HZDR): Single atom devices for Quantum Technology

  • Maria Pavlou (TUD): Treating retinal degeneration: a transplantation approach

  • Lisa Nucke (HZDR): Bringt Radioaktivität Mikroben zum Schwitzen?

  • Moksh Bhateja (MPI-PKS): Quantum spins in a nutshell

  • Maud Zilbermann (HZDR): Radioanalytical chemistry for decommissioning of nuclear power plants

  • Berthy Kpiebaya (UNU-FLORES): The Hidden Life of Your Old Phone: Who Really Pays the Price?

  • Artem Govorukhin (HZDR): No Oxygen + FLASH = Bye-Bye, Tumor!

  • Ursa Ursic (MPI-CBG/ TUD): How to be at the right place just in time? A story of a dividing embryo.

Mit viel Erfahrung, Neugier und Begeisterung begleitete die Jury den Abend. Zur Jury gehörten Marion Schmidt, Chief Communication Officer (CCO) der Technischen Universität Dresden, Prof. Dr. Silke Geithner, Vorstandsvorsitzende der Rektorenkonferenz der kirchlichen Hochschulen für angewandte Wissenschaften Deutschlands (RKHD), Prof. Gianaurelio Cuniberti, Professor für Materialwissenschaft und Nanotechnik an der Technischen Universität Dresden, sowie Prof. Stefan Diez, Professor für BioNano-Werkzeuge an der Technischen Universität Dresden.

Den Sieg des Abends sicherte sich Artem Govorukhin mit seinem Vortrag „No Oxygen + FLASH = Bye-Bye, Tumor!“. Neben dem Jurypreis gewann er auch den Publikumspreis. Den zweiten Platz belegte Ursa Ursic mit ihrem Beitrag „How to be at the right place just in time? A story of a dividing embryo“.

Mit diesem Ergebnis stehen beide nun im Finale des FameLab Deutschland 2026, das am 1. Juli 2026 in der Rudolf-Oetker-Halle ausgetragen wird. Dort entscheidet sich, wer Deutschland beim internationalen FameLab-Wettbewerb vertreten darf. Neben dem Einzug ins Deutschlandfinale erhalten die Siegerinnen und Sieger außerdem Preisgelder sowie ein professionelles Coaching durch das Nationale Institut für Wissenschaftskommunikation.
Wir drücken Artem Govorukhin und Ursa Ursic die Daumen für das Finale in Bielefeld!

Das könnte Sie auch interessieren

Sie benutzen offenbar den Internet Explorer von Microsoft als Webbrowser, um sich unsere Internetseite anzusehen.

Aus Gründen der Funktionalität und Sicherheit empfehlen wir dringend, einen aktuellen Webbrowser wie Firefox, Chrome, Safari, Opera oder Edge zu nutzen. Der Internet Explorer zeigt nicht alle Inhalte unserer Internetseite korrekt an und bietet nicht alle ihre Funktionen.